Das neue Garderoben- und Clubhaus erstreckt sich als schmales Volumen in Ost-West Richtung und folgt so der natürlichen Ausrichtung der Anlage entlang der Waldkante. Das Gebäude ist als kompaktes, zweigeschossiges Volumen organisiert. Zugunsten eines möglichst grossen Aussenraums wird auf den für diese Nutzung typischen innenliegenden Korridor verzichtet und statt dessen ein grosszügiger Boulevard auf der Südseite etabliert, welcher den Sportlern und Gästen gleichzeitig als Zirkulations- und Kommunikationszone dient. Von hier aus werden sämtliche Nutzungen direkt erschlossen.
Das gesamte Volumen ist von einem ausladenden Dach bedeckt, das in seiner Horizontalität auf die Weite der umliegenden Natur und Kulturlandschaft verweist. An der Ostseite nur als knapper Wetterschutz ausgebildet, kragt es gegen Süden und Westen grosszügig aus und dient so dem Café als gedeckter Aussenraum. Schotten aus Beton bilden die Tragstruktur und übernehmen dabei sowohl tragende als auch aussteifende Funktionen. Die Fassade wird als hinterlüftetes System ausgebildet. Die äusserste Schicht besteht aus transluzentem Profilitglas, welches einen grossen Tageslichtanteil in die dahinter liegenden Garderoben zu bringen vermag. Die Einschnitte der Treppenaufgänge und die Untersichten der Vordächer sind mit einbrennlackierten Aluminiumprofilen ausgekleidet.
Die heitere Farbigkeit verleiht dem Gebäude einen spielerischen Ausdruck: Für die Fassadenelemente, Wände und Untersichten werden blaue, orangene und leicht rötliche Farbtöne verwendet. Das Gebäude stellt damit einen farbintensiven Kontrastpunkt zur ruhigen, grünen Umgebung dar. Es verweist damit sowohl auf die dynamische Kultur des Sports wie auch auf die farbigen Trikots der Sporttreibenden.