WOHNEN IN DER BRUGERA – DÜDINGEN

Am östlichen Siedlungsrand von Düdingen wird eine lockere, offene Bebauungsstruktur mit drei in Nord-Süd-Richtung versetzten Zeilen sowie einem Pavillon vorgeschlagen. Die Zeilen führen das bestehende Siedlungsmuster fort und bilden drei grosszügige Aussenräume aus, die eine Durchlässigkeit zum angrenzenden Landschafts- und Waldraum gewährleisten. Die drei Aussenräume sind nach ihrer Lage unterschiedlich gestaltet: Im Norden wird ein durchlässiger Ankunftsraum an der Brugerastrasse mit einem niedrigen, gemeinschaftlichen Pavillon geschaffen. Im der Mitte der Siedlung steht eine Wiese mit Bäumen und Spielgelegenheiten allen Bewohnenden zur Verfügung. Im Süden der Parzelle führt ein Weg zum einem kleinen Birkenhain und anschliessend in den Wald.

Die Höhe der Gebäude wird durch eine Gliederung in drei Teile optisch unterteilt. Die Fassade verstärkt in ihrem Ausdruck diese Gliederung indem sich horizontale und vertikale Fensterformate abwechseln. Einseitig vorgelagerte Lauben lockern die Gebäudekörper auf und vermitteln zwischen Innen und Aussen. Stirnseitige Erker und Bullaugen entlang der vertikalen Erschliessungen verleihen den Gebäuden zusätzliche Akzente.

Die Fassade wird als hinterlüftete Holzkonstruktion mit Holzschalung ausgebildet. Der spürbare Einsatz von Holz unterstützt den Bezug zur Landschaft und die Setzung nahe am Waldrand. Klappläden aus Holz, grüne Metallgeländer sowie Stoffmarkisen verleihen den Fassaden einen leichten und spielerischen Ausdruck.

Die vielseitigen gemeinschaftlichen Aussenräume laden zu Begegnung, informellem Austausch und spontaner Aneignung ein. Die unterschiedlichen, charakteristischen Aussenräume bilden identitätsstifende Aufenthaltsbereiche aus. Der gemeinschaftliche Pavillon ermöglicht soziale Teilhabe und fördert das Gemeinschaftsgefühl der Bewohnenden.

INFORMATIONEN

Nutzung
Bauherrschaft
Jahr
Auftragsart
Landschaft
Wohnbau
Beat und Marius Roggo
2026
offener Wettbewerb, 3. Rundgang
Lamprecht Villa Architektur